Saug- Wischroboter Langzeitbericht zum RoboRock

Homerfan

Drohnen Master
Dies soll ein Langzeitbericht werden.

Er soll die aufkommenden Fragen und Probleme so wie meine Erfahrungen über einen längeren Zeitraum mit dem „RoboRock“ zusammenfassen.
Beziehungsweise habe ich vor, meine über die Zeit gemachten Erfahrungen und evtl. kleinere Tipps hier nach und nach aufschreiben und neue Erkenntnisse oder auftretende Problematiken hier zu aktualisieren und so den Bericht ständig weiter zu schreiben…

Anfangen möchte ich damit, dass ich mich, meine Familienmitglieder und die zu reinigenden Flächen ein wenig „vorstellen“ möchte.

Also …

Ich selber habe noch keinerlei Erfahrungen mit Saugrobotern vor dem RoboRock und bin dadurch relativ unvoreingenommen durch andere Hersteller oder Modelle bzw Versionen… Und auch wenn ich technisch durchaus interessiert und nicht ganz ungeschickt bin, so ist das Thema Saugroboter bei mir ein neues „Kapitel“.

Ich lebe in einem Haus, welches 2- bzw. 3 Stockwerke besitzt und mit sehr unterschiedlichen Arten von Bodenbelägen ausgestattet ist. Angefangen von Fliesen mit und ohne Läufer, über Korkboden (Klickkork), Laminat und natürlich diverse Teppichböden von unterschiedlicher Struktur und verschieden langen Floren, von sehr dünn bis sehr langflorig.
Im Haushalt leben 3 sehr langhaarige Frauen, 3 Katzen und ein großer Hund. Also genug „Herausforderungen“ für den Saugroboter.

Als erstes ging es ans Bestellen.
Ich habe mich für die EU-Version des Saugers entschieden und ihn bei GearBest aus einem europäischen Lager bestellt. Geliefert wurde er innerhalb von 13 Tagen und ohne jegliche Zollprobleme oder Lieferschwierigkeiten.

Der Sauger war sehr gut verpackt und folgende Dinge waren im Lieferumfang dabei:
* der Sauger selbst
* der Wassertank
* 2 Wischtücher (oder heißt es Wischmöpe ???)
* 4 Wasserfilter (Tropfenauslässe) für den Wassertank (wobei jeweils 2 benötigt werden)
*die Ladestation mit passendem Kabel und EU-Stecker
* eine an die Ladestation ansteckbare feuchtigkeitsresistente Unterlage
*eine in englischer Sprache verfasste Bedienungsanleitung (inoffizielle, deutsche Anleitung gibt es hier: (inoffizielle deutsche Bedienungsanleitung Xiaomi Roborock Sweep ONE.pdf)

Sämtliche Dinge angefangen von der Verpackung über die Verarbeitung, bis hin zum Material machen einen sehr wertigen und guten Eindruck.

Ausgepackt, App geladen, Sauger auf Ladestation gestellt und App gestartet.
In der App, die standartmäßig auf Englisch eingestellt ist, wird man im Grunde Schritt für Schritt durch die Einrichtung des Gerätes und die Einbindung ins WLAN geführt. Bei mir hat alles einwandfrei geklappt, man sollte aber schon darauf achten, dass das „Mainland“ auf China und die Sprache (Language) auf English eingestellt ist.

Bei mir steht das Dock eigentlich etwas zu eng zwischen zwei Möbeln aber hat trotz dieser Einschränkung bei finden der Station.
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Unser erster Eindruck war sehr positiv. Ich hatte gedacht, dass er doch wesentlich lauter wäre. Natürlich ist er nicht „leise“ aber eben nicht so laut wie gedacht.
Erste Reinigungen und Ergebnisse waren vielversprechend. Dabei ist mir aber schon einiges aufgefallen, was ich gerne im nächsten Bericht zusammenfassen möchte

… to be continued
 
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Homerfan

Drohnen Master
So, es geht auch schon weiter... heute mit den „haarigen“ Auffälligkeiten und ersten Bildern ...

Anfangen möchte ich heute mit einer Problematik, die wohl meinen "langhaarigen Familienmitgliedern" geschuldet ist. :banana-dreads:
Und zwar die Auffälligkeit, dass ich die Welle der Hauptbürste, nach der Reinigung von max. 3-5 Räumen, schon reinigen muss. Sprich an den äußeren Enden. Hier verfangen sich doch relativ schnell lange Haare die sich dann um die Welle wickeln und auch nur mit einem spitzen Werkzeug entfernt werden können. Hier mal ein Bild dazu:
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Ich nehme zum Lösen der Haare immer eine spitze Nadel. Es stört zwar wohl die Funktion der Bürste nicht aber ich habe es auch noch nicht darauf ankommen lassen und die Welle immer gleich nach 2-3 Räumen von Haaren befreit. Es gehört jetzt einfach mit zu den Dingen die ich immer nach einem normalen "Reinigungstag" mache.

Ich möchte aber das "haarige Problem" noch etwas weiter beleuchten und es auch auf die Seitenbürste ausweiten. Auch sie wickelt (logischerweise) die Haare mit der Zeit auf.
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Meistens reicht es zwar aus, die Haare einfach mit den Fingern "abzuwickeln" aber wenn es mal mehr ist (was bei mir schon mal vorkommt), dann ist es sehr einfach die Bürste mit einem Schraubendreher zu lösen und zu reinigen.
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Und natürlich ist auch die Hauptbürste bei langen Haaren ein Kandidat der von mir öfters als "normal" gereinigt wird.
Hier mal ein Bild nach der Reinigung von Ess- und Wohnzimmer (ca. 50m², Bürste war vorher sauber):
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Und natürlich sollte beim Entleeren des Staubbehälters auch der Schacht mal „durchgepustet“ werden.
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Des Weiteren sollte man sich bei vorhandenen Tieren ebenfalls auf eine weitere Tatsache gefasst machen.
Da der Sauger selbst zu ~80% aus Kunststoff besteht und die meisten drehenden Teile ebenfalls, dazukommend noch viele Teppiche ebenfalls Kunststoff enthalten, lädt sich die Kunststoffoberfläche teilweise sehr stark auf. Dies verursacht, dass beim Saugen doch ziemlich viele Tierhaare und Fusseln regelrecht "angezogen" werden und von außen am Gerät haften bleiben.
Mal mehr, mal weniger. Aber teilweise auch so stark, dass ich die Sensoren zwischendurch von ihnen befreit habe, da ich befürchtete sie könnten nicht mehr richtig funktionieren :shock: Hier ein paar Bilder dazu:
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Und auch wenn ich nicht mit den erhöhten Reinigungsintervallen gerechnet habe, so liegt dies sicher daran, dass ich eben auch 3 weibliche Mitbewohner mit langen Haaren habe und 3 Katzen, wobei einer davon auch sehr dickes, langes Fell hat und zusätzlich einen Hund, der zwar kurzes Fell hat aber zZ in der "Mauser" zu sein scheint ... so viel wie der im Moment abwirft ist er nächste Woche kahl :D
Und die haarigen Verwicklungen hatte ich auch zuvor am großen Staubsauger mit Bürste... Also sind diese Dinge kein Mangel den ich dem Sauger ankreiden könnte.

Im Gegenteil. Denn bei den Wartungsarbeiten sind mir einige Dinge sehr positiv aufgefallen. Zum Beispiel:
Praktischerweise fällt die Schraube zur Demontage der Seitenbürste nicht ganz heraus, sondern bleibt, auch gelöst in ihrem Schaft stecken. Außerdem ist mir bei der ausgebauten Seitenbürste aufgefallen, dass sie an der Seite noch eine Minibürste hat, die dazu dient den Schacht in dem sie versenkt ist, sauber zu halten.
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Ähnlich verhält es sich mit der Abdeckung der Hauptbürste. Auch hier gibt es zwei kleine Mini-Extra-Bürsten, die dafür sorgen, die Lager frei von Haaren, Fusseln und Dreck zu halten und damit dafür sorgen, dass sie sich weiter gut und frei drehen können.
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Sämtliche "aus- oder abbaubare Teile" sind „idiotensicher“, simpel, einfach und gut durchdacht konstruiert, falsches einbauen oder schnelles abbrechen (fast) unmöglich. Die Wellen zB sind alle mit groben und kantigen Profilen versehen (nicht filigran). Und die Dinge passen nur in einer Richtung, so dass man sicher sein kann das das Teil auch richtig sitzt. Die Schrauben sind keine Spezialschrauben, ein simpler Kreuzschraubendreher reicht aus.

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So Leute, dass war´s auch schon wieder, beim nächsten Mal berichte ich über die unterschiedlichen „Untergrund-Probleme“.

… to be continued
 
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balu_baer

Foren-Admin
Administrator
So sieht unser Sauger (1. Generation) nicht mal nach 3 Monaten aus (3x Kurzhaarmensch, 1x Langhaarmensch, keine Tiere) :lol:
Erstaunlich!!!

Ich lese deine Berichte gerne - weiter so!
 

Homerfan

Drohnen Master
Muss doch mal eben einen Minibericht schreiben.

Die hochgepriesene Auswaschmöglichkeit des an sich schon tollen Feinstaubfilters, ist überbewertet bzw. in meinen Augen unnütz.

Gleich mehrere Gründe die dagegen sprechen.

1) Der darin festsitzende Staub, wird durch das Wasser nur sehr schlecht ausgespült, teilweise nicht mal benetzt, oder das Wasser perlt einfach ab ( Adhäsion).

2) selbst wenn das Wasser den Filter letztlich durchfeuchtet, wird aus dem Staub "Matsch"! Dieser sitzt aber nicht nur fester am Filter, sondern dringt auch tiefer in das Filterfließ ein.

3) der feuchte Filter soll angeblich nach 24 Std. trocken sein. Ich habe ihn sehr gut trocken geklopft und dann 24 Std. bei Raumtemperatur trocknen lassen. Danach habe ich ihn (das erste Mal) noch mal mit einem Kompressor leicht ausgeblasen. Dabei kam immernoch einiges an Feuchtigkeit heraus, so daß meine Finger danach nass waren.

4) der trockene Staub im Filter geht durch Pusten viel leichter heraus.

Fazit: Nach der Leerung des Staubbehälters wird gepustet und ein Mal die Woche mit dem Kompressor ausgeblassen. Auswaschen werde ich ihn nicht noch mal!
 

Homerfan

Drohnen Master
Habe heute mal meine Erfahrungen und Schlussfolgerungen über die Arbeitsweisen bzw. über die Reinigungsergebnisse bei unterschiedlichen Untergründen zusammengeschrieben. Auch die Wischfunktion habe ich mittlerweile getestet, werde aber hierüber einen separaten Bericht schreiben.

Anfangen möchte ich mit dem allg. Arbeitsablauf beim Reinigen, dieser ist ständig gleich: (Untergrund unabhängig)

Er fängt an, in dem er am Rand entlang fährt und teilt sich große Räume schon nach wenigen Metern in mittelgroße Bereiche auf. Das bedeutet, dass er nicht gleich den gesamten Raum außen abfährt, sondern er versucht schon nach geschätzten 3-5 Metern am Rand entlang, durch eine im 90 Grad Winkel zur Wand gemachte Drehung, die andere Seite des Raumes zu erreichen. Um dann wieder an der Außenkante weiterfahrend, seine Startumrundung ganz abzuschließen.
Sobald er seine erste, vorsichtige, dadurch auch langsamere, Umrundung des ersten, erreichbaren Ausbereiches abgeschlossen hat, teilt er sich diesen ersten Bereich weiter in größere, rechteckige Teilbereiche auf und fährt diese in sauberen, sich leicht überlappenden, geraden Bahnen ab. Auf diesen Bahnen ist er dann auch wesentlich zügiger unterwegs, es sei denn er erkennt ein Hindernis mit seinen Sensoren.

Diese geraden Bahnen bzw. die vorherige Aufteilung der Reinigungsflächen ist wohl auch seine größte Stärke. Dadurch werden kaum unnötige Wege gemacht und er arbeitet effektiver. Diese geraden Rechteckfahrten kann man zum einen direkt später auf etwas langflorigen Teppichen gut zu erkennen

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zum anderen ist es aber auch gut in der App sehen (Streckenaufzeichnung):
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Ich habe das Gefühl, dass er mit großen Flächen anfängt und dann zu den kleineren Flächen geht. Am Ende fährt er dann noch evtl. kleinere, übriggebliebene Bereiche ab, in denen sich keine „Hin-und Her-Bahnen“ lohnen würden. Damit ist der erste größere Abschnitt gereinigt und er nimmt sich den nächsten großen, Bereich des Raumes/der Wohnung vor.
Dabei fährt er wieder zur Außenkante wo er angefangen hat seine erste Einteilung zu machen und verfährt genau so weiter außen entlang, bis er wieder rechtwinklig abbiegt um durch erreichen der gegenüberliegenden Seite den nächsten Abschnitt abzugrenzen und diesen erneut in einzelne mittelgroße Rechteckflächen einteilen und so weiter…Alles sehr systematisch und effektiv.

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Viele andere Modelle von Saugrobotern fahren einfach solange kreuz- und quer durch den Raum, bis sie irgendwann alle Ecken mal „zufällig“ erwischt haben. Da sah auch die Reinigung entsprechend chaotisch aus. Beim Roborock (und auch schon bei seinem Vorgänger) gilt die „Navigation“ als sehr exakt und effektiv. Was ich nur bestätigen kann, es sieht sehr ordentlich und akkurat aus!

Kommen wir nun zu den einzelnen Untergründen…

Glatte Böden
Grundsätzlich kann man sich denken, dass der Sauger seine Stärken auf glatten Böden wie Fliesen, Parkett oder Laminat etc. hat.
Hier ist logischerweise auch die beste Reinigungsleistung zu erwarten.

Fusseln, Staub und kleine bis mittlere Partikel sind kein Problem und werden sicher aufgesaugt. Auch die Seitenbürste erfüllt hier ihren Hauptzweck am besten und fegt kreisend, die geraden Kanten an den Wänden oder anderen Objekten ab und befördert so die Schmutzpartikel in Richtung Hauptbürste, unter das Gerät.

Allein die „echten“ Ecke sind, schon bedingt durch die runde Bauweise des Gerätes nicht „bis in die Ecke“ gesäubert. Bei einer typischen 90-Grad-Ecke bleibt so, trotz der Seitenbürste, ein kleines, abgerundetes Dreieck „liegen“.
Hier ein Bild von einem Test mit Salz (das 1 Cent-Stück dient als Größenvergleich):

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Hier sollte man (bei Bedarf) die Ecken im Vorfeld kurz ausfegen (einfach raus aus der Ecke). Dies wird bei uns bei den „normalen, üblichen“ Raumvorbereitungen“ (Stühle hoch, Kabel weg …) gleich mitgemacht.

Da ich den Sauger bei mir auf „Balanced“ stehen habe, ist er auf glatten Böden auch nicht sehr laut.
Hier ist er auch recht flott unterwegs. Kurz zusammengefasst, auf glatten Böden ist er am schnellsten und spielt alle Stärken voll aus (bis auf die Eckenproblematik).

Teppichboden (flächig verlegt)
Hier muss man erst mal den Flor unterscheiden. Sehr „Langhaarige“ oder sehr „flauschige“ Teppiche sind logischerweise schwerer zu reinigen als kurzflorige. Hier merkt man auch deutlich, dass der Sauger automatisch die Fahr-Geschwindigkeit reduziert und die Saugleistung erhöht (wenn man es eingestellt hat). Damit wird die Reinigung optimiert. Parallel muss ich natürlich auch speziell auf die automatische Teppicherkennung eingehen und muss sagen, dass sie grundsätzlich sehr gut funktioniert. Wobei ich die Funktion gern etwas relativieren möchte, da man sich unter diesem „Teppichsensor“ gern etwas Falsches vorstellt. Es ist kein optischer oder haptischerer Sensor der tatsächlich „Teppich“ an Hand seiner Struktur oder Oberfläche erkennen könnte, sondern „nur“ ein Widerstandssensor an der Hauptbürste.

Das Wirkprinzip dahinter: durch Teppich wird logischerweise der Drehwidersand der Bürste erhöht, dies führt dann dazu, dass der Sauger seine Saugkraft stufenweise erhöht und die Geschwindigkeit entsprechend reduziert.
Dies merkt man zB an Laufstraßen im Teppich, wo also der Flor platt oder dünner ist, dort reduziert er die Saugleistung kurzzeitig.
Im Allgemeinen ist dies eine sehr sinnvolle und angenehme Funktion, die man bei Bedarf auch in der App ausschalten kann (Carpet mode).

Weiterhin muss ich noch erwähnen, dass die „alte Version“ des Saugroboters wohl Probleme gemacht hat auf sehr dunklen Teppichen oder allg. dunklen Untergründen. Diese Untergründe haben wohl deswegen zu Problemen geführt, weil die Absturzsensoren hier einen „dunklen Abgrund“ detektiert haben.

Beim Roborock habe ich dieses Verhalten nicht wirlich so extrem an Hand der Farbe erkennen können. Aber trotzdem ansatzweise dann doch ab und zu festgestellt. Allerdings nicht wirklich reproduzierbar. Bedeutet, ich habe einen sehr dunklen, grauen, dichten und flauschigen Teppich. Hier zeigt er keine großen Probleme. Nur an manchen, sehr dunklen Ecken (durch Schatten), scheint er ab und an etwas länger zu brauchen um aus diesen wieder herauszukommen. Aber nicht immer … Es hat auch noch nie zum Fehler (Abbruch) auf diesem Teppich geführt. Er hat es letztlich immer geschafft weiter zu fahren.
Bilder dieses Teppichs (Feuerzeig zum Größenvergleich):

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hier noch ein kleines Video wo dieser Effekt (schwach angedeutet) zu erkennen ist (im Extremfall dauern diese Ecken schon mal 15-30 Sekunden!):

Er hat aber absolut keinerlei Probleme bei schwarzen Fliesen …

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Aber… ich habe noch einen weiteren, dunkelbraunen, hochflorigen Teppich, wo der Roborock ständig Fehler anzeigt und eine Reinigung ohne Probleme nicht möglich ist.
Mal wegen den Absturzsensoren, mal wegen zu großem Widerstand an der Hauptbürste. Ich nehme an, dass es gerade die Kombination von beidem ist, die die Probleme verursachen. Sprich, sehr dunkler Untergrund, plus sehr lockerer, langfloriger Teppich. Wenn er da auf der Stelle drehen muss, erhöht dies den Widerstand noch viel mehr und gleichzeitig wird der Untergrund durch die Bürste aufgestellt, so dass die Absturzsensoren anschlagen… jedenfalls scheint es diese Kombination (hochflorig + dunkel) zu sein, die selbst den Roborock an seine Grenzen bringt.
Bilder dieses Teppichs (Feuerzeig zum Größenvergleich):

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In diesem Raum wird nun doch wieder klassisch mit dem „normalen“ Staubsauger gesaugt.

Des Weiteren haben wir im Badezimmer die typischen Läufer (Badematten). Diese müssen vorher entfernt werden, denn diese sind durch ihren langen Flor ebenfalls ein Problem. Wenn man sie liegen lässt, dann schiebt er sie ehr über die Fliesen. Außerdem würde ja der Dreck auch unter dem Läufer liegen bleiben.
Meine Frau hat hier einen kleinen Trick angewendet…sie hat die Läufer, nebeneinander auf einen Teppichboden gelegt, das Gerät darauf platziert und gestartet. Dann ständig am Rand den Fuß hingestellt, damit auch nur die Läufer abgefahren werden und er nicht davon runterfährt. Denn wenn der Sauger erst mal runtergefahren ist, hat er durch den sehr hohen Flor der Läufer, immer wieder Schwierigkeiten auf den Läufer zurückzukommen. Oft schiebt die Umrandung des Gerätes, den Flor so hoch zusammen, dass der Wiederstand zu groß wird, und er diesen als „Wand“ ansieht. Dies liegt aber eindeutig an der Struktur bzw. an dem „Strich“ den der Flor hat. Dieser verläuft von innen nach außen und wenn der Sauger von außen hochfahren will, dann schiebt er den Flor, gegen den Strich zusammen.
Andere (auch dickere) normale Läufer oder Teppichkanten werden sicher, schnell und wiederholt sauber erklommen und überwunden. Also liegt es eindeutig am „Strich“ des langen Flors.

(Leider noch kein Foto hiervon, wird bei Gelegeheit nachgereicht)

Dies sind aber auch die einzigen beiden (für mich unerheblichen) Probleme die er mit unterschiedlichen Untergründen hat.

Bevor ich diesen Bericht beende, möchte ich nur noch eine letzte Sache nachreichen zum Thema „haarige Probleme“.

Insgesamt scheint sich das Problem der langen Haare tatsächlich nach einigen Reinigungen (nach ca. 5-6-maligem Reinigen innerhalb von ~2 Wochen) etwas zu bessern. Ich vermute auch, dass der Saugroboter schlicht an Stellen fährt, die man beim „normalen“ Staubsaugen nicht so genau oder oft abfährt und wo sich diese langen Haare dann gern "versteckt" hatten.

Und das Problem der statischen Aufladung in Kombination mit dem Teppich und den (wesentlich kürzeren) Tierhaaren bleibt zwar, ist aber durch das Wissen um das Problem einfach zu Händeln. Außerdem habe ich mir jetzt mal einen Stickersatz bestellt, der evtl. durch seine (evtl.) andere Oberflächebeschaffenheit, das Problem etwas minimiert. Mal schauen …

Ich will aber unbedingt noch auf eine weitere Stelle hinweise, an der sich gerne kurze Haare sammeln. Und zwar in dem Rad-Schacht. Allerdings nur auf der Seite wo sich auch die Seitenbürste befindet.

Diese Seitenbürste reicht auch bis zum Rad und streift dieses bei jeder Umrundung leicht. Ich habe die Vermutung, dass mit diesem Abstreifen eben auch die Haare in den Schacht gelangen. Ist nicht weiter wild wenn man denn darauf achtet. Man kann sie relativ leicht heraussaugen oder mit einer Pinzette heraus pulen, wenn man das Rad etwas nach unten drückt.
hier mal ein paar Bilder die es besser Verdeutlichen:

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Das war die Menge an Haaren in dem Radschacht!
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Fazit: Man sollte also ab und zu in diesen Radschacht schauen! ;)

Ich denke, ich werde mir auch in 2-3 Monaten mal die Mühe machen, das Gerät aufzuschrauben und nachschauen, wo überall die Haare oder anderer Dreck hingelangt ist… ich werde wieder berichten…
Nachtrag: hier findet ihr den Bericht zum Aufschrauben des Geräts


Das nächste Mal werde ich die Regionsreinigung und die Wischfunktion genauer zusammenfassen ...

… to be continued :W
 
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Homerfan

Drohnen Master
können denn die Besitzer eines RoboRock die Stelle an der Radaufhängung bestätigen? Wobei ich vermute, dass es auch schon beim Vorgänger so sein müsste oder reicht die Seitenbürste hier nicht bis zum Rad?

Oder ist das wieder nur ein typisches "Martin" Problem :confusion-scratchheadblue: :lol:
 

Homerfan

Drohnen Master
Heute möchte ich nur kurz meine Erfahrungen mit der Wischfunktion zusammenfassen.

Häufig werde ich sie eh nicht benutzen, ich schätze max. 1-2 mal im Monat für die glatten Böden im Badezimmer, in der Küche mit Flur (Fliesen) und im Esszimmer (Klickkork).

Was mich absolut begeistert ist das durchdachte Design und das sehr gute, wie simple Konzept der Installation des Wassertanks und das Anbringen des Wischtuches.
Zum Befüllen lässt sich der Stopfen lleicht abheben und der Tank unter dem Wasserhahn gut befüllen. Angeblich soll eine Tankfüllung für ca. 50m² reichen.
Dies habe ich jedoch noch nicht ausgetestet.

Hierzu noch ein wichtiger Hinweis:

Bitte kein Reiniger direkt ins Wasser bzw. in den Tank geben!
Denn hierbei kann es zu Unverträglichkeiten kommen und entweder der Kunststoff selbst oder aber die Dichtungen vom Stopfen oder den Tropfauslässen angegriffen werden.

Nun einfach das Wischtuch unter fließendem Wasser durchfeuchten und etwas auswringen, so dass er nicht mehr tropft. Dann wieder in die Nut ziehen und auf die Klettbefestigungen drücken. Wenn unbedingt benötigt oder gewollt, etwas Reiniger auf das feuchte Wischtuch geben und mit dem Finger verteilen.

Ist der Tank befüllt und das Wischtuch befestigt, kann man den Tank am Sauger ganz bequem, von hinten, unter das Gerät schieben bis dieser merklich einrastet.

Wenn der Tank an das Gerät angesteckt wurde, sollte die Reinigung auch als bald starten.
Auch wenn in der Werbung beschrieben wird, dass angeblich erst bei Aufnahme der Reinigung auch Wasser beginnt zu laufen und die wasserfeste Unterlage an der Ladestation sicher schlimmeres verhindert, so würde ich die Wischfunktion tatsächlich erst kurz vor dem tatsächlichen Wischen nutzen und ihn nicht wischen lassen, wenn ich nicht im Haus wäre. Aber funktionieren soll es … zumindest in der Theorie.

Die eigentliche Strecke oder Navigation ist genau die gleiche wie bei einem „normalen“ Saugvorgang. Und auch wenn die App mittlerweile einen eigenen „Mop“-Cleaning Mod bekommen hat, würde ich es einfach mit der gleichen Einstellung wischen lassen wie ich auch sauge. Denn der „Mop“-Cleanmode scheint einfach nur die Saugfunktion abzustellen bzw. auf ein mind. Maß zu reduzieren, ähnlich wie beim Anfahren des Ladedocks. Außerdem springt die App-Einstellung nach der Mop-Reinigung wieder in die davor eingestellte Saugleistung zurück.

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Angeraten ist es, die Wischfunktion nur zu nutzen, wenn der Raum eh schon 1-2 mal vorher gesaugt wurde.

Meines Erachtens reicht der Druck (also das Eigengewicht von immerhin ca. 3,5 kg) völlig aus um „normale“, leichte Verschmutzungen zu beseitigen. In meinem Fall, ein (tatsächlich zufällig) entdeckten, eingetrockneten Rotweinfleck: :g

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und das sehr kurze Video dazu:


Ansonsten ist die Fläche nicht zu trocken oder zu feucht, sondern der Feuchtigkeitsgrad nach meinem Dafürhalten genau richtig. Hier mal ein Gegenlichtbild: Links – feucht, Rechts – trocken

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Schlierenbildung konnte ich auf meiner Fläche (die relativ sauber war) nicht entdecken und bin grundsätzlich auch von der Wischfunktion sehr angetan.
Man muss nur von einigen Dingen vorher wissen wie zum Beispiel…
Dadurch, dass das Gerät auch nur direkt in der Breite der Hauptbürste wischt und nicht bis an den Rand des Geräts, ergeben sich Links als auch Recht ca. 5-8 cm die nicht bis an die Kanten gewischt werden.
Hier mal gut zu erkennen an einem Tischbein, welches einmal umrundet wurde:

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Kann man auch als Vorteil sehen, wenn man (so wie wir) Holzmöbel bis auf den Boden stehen hat und diese dann kein „Wasser ziehen“ können. Anderseits wird eben auch tatsächlich nicht bis an den Rand gewischt!

Noch ein Wort zum Wischtuch selbst. Dies macht einen hochwertigen Eindruck und scheint von guter Qualität zu sein. Dadurch das 2 Tücher beim Gerät beilagen, kann man eines waschen (normale Maschienenwäsche) und eines weiter benutzen. Die Montage so wie die Demontage (über die Druckknöpfe an der Seite), ist kinderleicht und sehr gut durchdacht. Genauso wie das Anbringen des Tuches mit der Kehle und dem Klett, einfach aber super praktisch. man muss sich nur Bewusst machen, dass nur in der Breite der Hauptbürste gewischt wird!
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Zusammenfassend …
Ich denke es sollte logisch sein, dass die Funktion nicht das gründliche Wischen ersetz. Man darf keine Wunder erwarten und ihn auch nicht zur Grundreinigung von groben Verunreinigungen oder für Massen an Dreck einsetzen. Aber zur Zwischenreinigung und letzte Staubaufnahme sowie zur Beseitigung von nicht allzu viel oder hartnäckigen Flecken ist es eine gute ausreichende Funktion.

Ich denke man sollte die Funktion schlicht und einfach mit natürlichen Menschenverstand nutzen.
Dann wird man diese Funktion und mit dem Gerät selbst noch viel Freude haben.
 
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Homerfan

Drohnen Master
Der Vollständigkeit halber auch hier noch der Hinweis, dass ich das Problem der Anhaftung von kurzen Haaren von außen am Gerät, sehr gut minimieren konnte. Und zwar durch ein sog. Sticker-Set, welches durch die besondere Beschaffenheit der Klebefolie (rau und gummiartig) die statische Aufladung schon stark minimiert.



Der lange Bericht ist hier im Forum zu finden: Sticker / Aufkleber für Xiaomisauger (hier Roborock)
 

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Homerfan

Drohnen Master
Heute will ich zum einen noch mal kurz auf die Wischfunktion zurückkommen gerade auch in Kombination mit der Zonenreinigung (Auswahl in der Karte).

Ich habe nun das erste Mal die Wischfunktion mit der Zonenreinigung kombiniert und die definierte Zone, die Wischfläche ca. 20m² auch gleich 2-mal wischen lassen.

Ich wollte es dieses Mal praxisbezogen, ohne große Vorbereitungen machen. Der Raum wo der Saugroboter auf seinem Dock steht, hat allerdings Teppichboden und nur die angrenzende Küche sollte gewischt werden.

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Also habe ich, wie es auch eigentlich sinnvoll ist, erst einmal eine neue Karte erstellen und „normal“ saugen lassen.

Dann, als er fertig war und zum Dock fahren wollte, ihn noch auf den Fliesen in der Küche gestoppt.
Nun in der neuen Karte eine (Wisch) Zone definiert (nur Küche), den Wassertank gefüllt, dass Tuch nass gemacht, etwas Bodenreiniger auf dem Tuch verteilt und den Tank mit montiertem Tuch unter das Gerät eingeschoben bis er einrastet. Dann über die App die Zonenreinigung auf 2x reinigen geklickt und gestartet.

Ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht den Sauger wieder zu stoppen bevor er (über den Teppich) zu seinem Dock zurückfährt. Ich wollte sehen, wie nass der Teppich wird, wenn er mit montierter Wischfunktion über den Teppich fährt.

Zusammenfassend kann ich meine Dinge die ich schon angesprochen habe nur bestätigen. Die Flecken die auf den Fliesen waren meistens reine Wasserflecken und getrocknete „Sandtapster“ (Pfotenabdrücke) von unserem Hund oder von nassen Schuhen.
Aber um den Herd herum, gab es auch hartnäckige Fettspritzer und andere festere Flecken. Und wie zu erwarten sind die leichten Verschmutzungen wie Fußabrücke (mit wenig Schmutz) und auch sämtliche Wasserflecken gut gereinigt worden. Bei den Fettflecken oder festeren und hartnäckigen Flecken sieht man nur eine leichte Verbesserung bzw. Schlierenbildung.

Der Teppich, der mit noch montiertem Wassertank überfahren wurde war nicht nass geworden! Nicht mal Feuchtigkeit war zu erfühlen. :Clap:
Und auch wenn dies ein sehr kurzfloriger Teppich ist, so denke doch, dass man ihn auch ohne große Bedenken kurzfristig (mit Wischfunktion) über Teppiche fahren lassen kann, ohne den Teppich gleich zu ruinieren.
Nachtrag: Nach dem Test auf einem hochflorigen Teppich war doch Feuchtigkeit zu spüren. Aber im "normalen" Maße, der den Teppich nicht geschadet hat.

Und die Küche sah auf jeden Fall besser und sauberer aus als vorher. Ich werde zwar trotzdem hin und wieder die Fliesen „normal“ per Hand wischen aber definitiv auch die Wischfunktion, gerade wegen ihrer Einfachheit häufiger oder zumindest regelmäßig nutzen!

Dieses Mal war das Wischtuch auch gut schmutzig, so dass wir es auch zum ersten Mal gewaschen haben (40 Grad Feinwäsche). Das Tuch sieht zwar etwas knitteriger aus aber ist nicht eingelaufen und passt immer noch wie vorher auf den Tank (auf den Bildern sieht es fast kleiner aus aber das täuscht).

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Ich betone es gern noch ein letztes Mal, da ich häufig lese, dass viele von der Wischfunktion endtäuscht sind.

Wer glaubt, sich mit der Wischfunktion das „normale“ Wischen sparen zu können oder meint damit starke Verschmutzungen wegzuwischen, der macht sich etwas vor und hat das Prinzip nicht verstanden bzw. die Funktion falsch interpretiert.

Es geht um leichte bis mittlere Flecken ohne große Schmutzpartikel. Nicht wie ich in manchen YT-Videos gesehen habe um die Reinigung von riesen Haufen von Schuhcreme, Nutella und Marmelade … :angry-banghead:

Ich werde immer schon fast wütend, wenn ich sehe, dass durch die Dummheit und Arroganz von solchen Leuten die eigentlich gute Funktion schlecht geredet wird. Darum noch mal! Dafür ist die Wischfunktion nicht gedacht! :naughty:

Die Wischfunktion soll einfach noch die letzten Krümel sowie Staub und leichte Flecken beseitigen. Mehr nicht! Punkt!
Und dies, bautechnisch bedingt, auch nicht bis zum Rand. 5-8 cm bleiben zum Rand ungewischt!

Solange man sich dieser Tatsachen bewusst ist, ist dies eine anständige und nützliche Funktion (schnell mal feucht durchwischen).
Wer mehr erwartet, kann nur endtäuscht werden! Denn eines sollte man sich vor Augen halten, dies ist eine Zusatzfunktion, die Hauptfunktion ist das Saugen! Somit ist die Wischfunktion nur eine "Nice-to have-Funktion". Und mir gefällt sie, da ich auch nicht so hohe Erwartungen daran hatte und habe. Ich finde sie vollkommen ok für das was sie macht und was ich mir davon erwartet habe. :T
 
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Homerfan

Drohnen Master
Ich möchte heute von einem negativen Umstand schreiben, der mir aufgefallen ist, der aber sicher nicht bei jedem auffällt bzw gar nicht so stark in Erscheinung tritt.

Wenn der Roborock seine Außenbereiche abfährt, dann tut er dies immer entgegen des Uhrzeigersinns, links herum.
Dadurch ergibt sich leider bei einer runden Rechtskurve also bei einer Rundung die aus seiner Sicht nach rechts verläuft ein doch wesentlicher Streifen von ca. 2 cm, der bei der Umrundung dieser Kurve liegen bleibt.

Bei mir ist dies der runde Kaminfuß, deren Nahbereich häufig mit Asche verschmutzt ist.
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Hier mal eine Aufnahme des Bereiches von oben gesehen, wo die Laufrichtung und die liegengebliebene Asche gut zu erkennen sind:

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Habe diese Stelle ein paar mal abfahren lassen. Die Probleme mit dieser Rundung bleiben. Bei gerade Kanten oder nach links verlaufenden Kanten hat er keine Probleme. Aber hier wirkt die Seitenbürste zu kurz.

Ich habe eine Extra-lange Seitenbürste nachbestellt und sie gestern geliefert bekommen.
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Ich werde dann berichten ob sie etwas bringt oder nicht ...

Nachtrag: die Extra-lange-Seitenbürste ist leider eine große Endtäuschung geworden, warum? --> hier der Bericht zum nachlesen
 
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balu_baer

Foren-Admin
Administrator
:lol:
Danke für die Info; echt interessant.
Du hast Recht, kommt vermutlich bei relativ wenigen Robot-Besitzern zum Tragen, bzw. wird bemerkt ... aber wenn man es weiß ... :T
 

Homerfan

Drohnen Master
"haarige"-Problemstellen

Das "haarige" Problem kann ich nun auf eine weitere (hoffentlich letzte) Stelle ausweiten :D und damit auch letztlich zusammenfassen.

Und zwar das kleine, zentrale Mittelrad, welches vorn (in Fahrtrichtung) am Gerät sitzt.
Hierin befindet sich ein kleines, dickes Tonnenrad, ummantelt mit Hartgummi.

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Zur Entnahme, wird erst einmal das ganze Teil am Rad, gerade nach oben herausgezogen. Es sitzt nicht sehr fest.
Danach muss man das kleine Tonnenrad, am besten über eine Seite, aus der Halterung entweder mit den Fingern oder vorsichtig mit einem Schraubendreher heraushebeln.

Nun kontrolliert man die kleine Welle an der Seite des Tonnenrädchens.
Ich habe diese Stelle noch nie kontrolliert. Hier haben sich bei mir seit der Inbetriebnahme (ca.1-2 Monate) nun mittlerweile doch einige, kleinere Härchen um die Wellen gewickelt.

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Diese kann man sehr leicht von der Welle herrunterziehen und das Rad in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.

Letztlich und zusammenfassend hier noch einmal die neuralgischen "haarigen-Stellen", die man bei vielen Haaren im Haushalt, doch in regelmäßigen Abständen kontrollieren sollte: (habe mal meine Reinigungsintervalle dazu geschrieben)

die Hauptbürste selbst und die Welle, an beiden Seiten: (mein Reinigungsintervall = nach jedem Reinigungstag)

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die kleine Seitenbürste selbst und die kleine extra Bürste an der Seite: (mein Reinigungsintervall = auf Sicht bzw. einmal in der Woche herausnehmen und die kleine Extrabürste nachschauen)
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der Radschacht auf der rechten Seite (Stichwort: Seitenbürste): (mein Reinigungsintervall = nach jedem Reinigungstag)

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und das kleine, zentrale Mittelrad, die Welle an beiden Seiten: (mein Reinigungsintervall = einmal im Monat)
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Natürlich hängt der "haarige-Befall" :banana-dreads: von vielen Faktoren ab (Anzahl und Art an Haaren und deren Länge, Bodenbeschaffenheit usw), so dass man dies individuell sehen muss und nach eigenen Erfahrungen kontrolliert bzw nachschaut. Denke aber hiermit hat man einen kleinen Überblick der manchmal nicht ganz offensichtlichen Stellen (wie der Radschacht), die man ab und an checken sollte :T
 
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Homerfan

Drohnen Master
Nachdem ich mir nun auch eine (Haupt-)Ersatzbürste nachbestellt hatte, ist mir folgendes aufgefallen.
Erstens, der neuen Hauptbürste lag auch noch ein neues (altes) Reinigungsgerät bei. Und Zweitens, ist das Reinigungsgerät (wahrscheinlich wie die Hauptbürste auch) ein „altes“ Model.
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Das Wichtigste! Die Reinigungswerkzeuge sind sehr unterschiedlich! :shock:

Auch wenn beide noch die „versteckte“, scharfe Klinge besitzen mit der man die Haare auf bzw. zwischen der Bürste erst mal gut durchtrennen kann. So unterscheiden sie sich zum einen in ihrer Größe (Höhe und Breite) zum anderen in der Funktion des „anderen Endes“.
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Und ich muss eindeutig sagen, das die "alte" Version des Reinigungsgerätes viel besser durchdacht und auf jeden Fall viel praktischer ist. :Clap:

Dadurch, dass sie feste Stege am Ende hat, gearbeitet als Art Kamm, kann man damit sehr gut die Hauptbürste durchkämmen. Also die durchtrennten Haare und Fusseln aus der Bürste entfernen.
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Mit dem neuen Reinigungswerkzeug des RoboRocks ist dies nicht mehr möglich :naughty: . Da hier eine weiche Bürste am anderen Ende sitzt. Sie eignet sie sich max. zum Auswischen -fegen vom Staubbehälter oder anderen Flächen oder Schächten.

Und ehrlich …. ich habe die kleine Bürste noch nie wirklich benutzt, da ich meinen Staubbehälter und Filter immer mit einem Kompressor ausblase. :whistle:

Und auch wenn es in der Beschreibung sogar immer noch so drinsteht, also, dass man die Bürste zum sauber machen der Hauptbürste benutzen soll, so ist das Blödsinn für das neue Reinigungswerkzeug des RoboRocks.
Bild aus der RoboRock Bedienungsanleitung:
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Das „alte“ Reinigungsgerät mit dem „Kamm“ am andere Ende wird nun standartmäßig von mir zum Reinigen benutzt und die andere verbleibt in Ihrer Halterung am RoboRock.

Warum hier das Design so „verschlimmbessert“ wurde ist mir ein Rätsel :confusion-scratchheadblue: , zumal die Herstellung oder die Montage der Bürste sicher mehr kostet als das Ausstanzen oder Gießen des Kammes.

Ich kann Euch jedenfalls nur wärmstes empfehlen, bestellt Euch eine „alte“ Hauptbürste nach, auch wenn ihr noch keine braucht.
Denn hier ist das gute, alte Reinigungswerkzeug dabei, welches viel besser ist als das Neue! :T
 
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Homerfan

Drohnen Master
Ich habe einen Bericht zusammengefasst, in dem ich den RoboRock mal aufgeschraubt und einer Grundreinigung unterzogen habe.

Finden könnt ihr den ganzen Bericht hier: Hier klicken um den Bericht zu lesen

Meine Empfehlung: spätestnes ca. alle 6-8 Monate sollte man sich schon die Arbeit machen und ihn so reinigen. Es ist im Grunde inerhalb von 10 Min. erledigt. ;)
 
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Homerfan

Drohnen Master
Eine weitere Haare- und Staubansammelstelle fehlt doch noch. Die kleine Lagerwelle der Hauptbürste.

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Zur verdeutlichung hier nochmal der schematische Sitz der Stelle:

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Außerdem habe ich nun letzte Woche das erste mal die Hauptbürste komplett ausgetauscht, was allerdings daan lag, dass meine Kinder in der Küche gekocht haben und danach den Saugi durchgeschickt haben. Und wie Kinder so sind... natürlich den Saugi danach nicht sauber gemacht ... mit dem Resultat, dass sich ein ca. 20 cm lange Sehne von dem Braten den die Kinder vorbereitet hatten, um die Bürste gewickelt hatte :angry:... natürlich habe ich das erst am nächsten Tag gemerkt, als die Sehne schon festgetrocknet war... :teasing-poke:... danach waren die Bürsten der Haare unweigerlich verbogen und standen nicht mehr gerade von der Bürste ab...:doh:

Außerdem sollte man auch den Schacht der Hauptbürste alle paar Monate mal mit einem leicht feuchten, festen Schwamm oder Lappen aus- bzw abwischen. Hier sammelt sich eine Art Dreckspur von etwas klebriger Konsistens, die nur rein mechanisch entfernt werden kann. hier hat sich (Auto) Cockpitspray als gutes Reinigungsmittel bewährt!

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Homerfan

Drohnen Master
So, hier nun die Bilder nachgereicht zum vorherigen Post mit dem Hinweis auf die Reinigung der Schlierenbildung bzw. "Dreckspuren" im Bürsten-Schacht und auf dem Gerät.
Diese Schlieren und Spuren sind recht hartnäckig und fast schon etwas klebrig. Diese sollte man zumindest alle paar Monate mechanisch entfernen in dem man es mit einem festen Lappen und geeignetem Reinigungsmittel abwischt/abrubbelt.
Als Tipp für ein gutes Reinigungsmittel hat sich bei mir (Auto-) Cockpitspray herausgestellt! :T Es ist eh gut für Kunststoffe geeignet und ist nicht so aggressiv wie lösemittelhaltige Reiniger.
Ich benutze hierfür einen alten Putzlappen. Es geht aber sicher auch mit einem Schwamm oder anderen Putzutensilien, Hauptsache ist, dass ihr damit auch bis in die kleinen Ecken kommt.

Hier nun die "Vorher Hinterher-Bilder" ...

Der Bürsten-Schacht

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Die Bürstenabdeckung
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Die Fläche rund um die Seitenbürste

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Das kleine, nicht-steuerbare Vorderrad

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Homerfan

Drohnen Master
Ich habe schon vor länger Zeit meinen Sauger mit einem Aufkleber-Set beklebt. Hier findet ihr meine Erfahrungen damit, auch auf längere Sicht ...
 

Homerfan

Drohnen Master
So, nach etwas längerer Zeit ein kleiner Nachtrag zum Roborock-Langzeitbereicht.

Es lag eine erneute Grundreinigung an und dabei ist mir ein kleiner Bruch der Abdeckung der Hauptrolle aufgefallen.

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Zum Glück hat der Bruch keine Auswirkung an der Funktionalität der Abdeckung. Daher werde ich ihn auch weiter damit betreiben, mir aber schon mal eine neue Abdeckung bestellen.
 

Homerfan

Drohnen Master
Noch ein kleiner Nachtarg zum Ersatzteil. Diese sog. Bürstenkastenabdeckung kostet über PC MEdiastore schlappe 14,98€ (+3,99€ Versand) ... nicht der billigste Händler aber sicher der umfangreichste Ersatzteilhändler der eben auch aus Deutschland versendet und somit die (meisten) Teile zeitnah ankommen. Werde aber noch warten bis sich der Schaden an dem Teil wirlich bemerkbar macht bevor ich mir das Teil bestelle.
 
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